Glück(s)wunsch

Je weniger wir glauben davon zu haben, umso häufiger hängen wir uns an abergläubische Rituale, die Glück versprechen. Wir werfen Münzen in einen Brunnen, berühren Bronzefiguren oder spielen Lotto mit unseren Glückszahlen.

Neulich in einem chinesischen Restaurant irgendwo im Norden. Im Wartebereich für Selbstabholer stand, genauer saß ein lebensgroßer Buddha, mit fröhlichem Lächeln und dickem Bauch. Für die Chinesen ist er das Symbol für Wohlstand und – eben – Glück.

In der Altstadt von Hanoi

Mein Schwiegersohn erklärte seiner Tochter, wenn man den Bauch des Buddha streichelt, hat man einen Wunsch frei. Das braucht man unserer Enkelin nicht zweimal zu sagen: „Ich wünsche mir, dass Mama mir eine Katze schenkt und dass mein Zwerghamster ‚Piep‘ sagt!“

Merke: Glück ist relativ und ein dicker Bauch ist zum Streicheln da.