Der Teufel braucht Geld

Im Gemischtwarenladen für Verstorbene (siehe mein Blog-Post aus Melaka von vor einigen Tagen) gab es bündelweise Geld. Man hat sicher Ausgaben im Jenseits.

Ich hatte achtlos einen Packen Scheine erstanden. Bei genauerem Draufsehen stellte ich fest, dass ich zwanzig 800-Millionen-Scheine erworben hatte. Ausgegeben sind die Banknoten vom Teufel, denn die Banknote hält eindeutig fest: Hell Bank Note – Höllenwährung.

Auf der bunten Vorderseite des Scheins scheint der Fürst der Finsternis abgebildet zu sein, mit Glitzergewand und Bart. Links ziehen bzw. schieben zwei Personen einen Karren mit Schätzen durch die Wolken. Rechts liegt schon ein ganzer Haufen goldener Gefäße und Barren, bewacht von zwei Schmetterlingen. Alles ist umrahmt von Blumen und Girlanden.

Nun haben viele von uns das Gefühl, Geld sei des Teufels. Es verschwindet von unseren Konten und aus der Geldbörse, wie von Teufels Hand. Und in den falschen Händen richtet es zuweilen teuflischen Schaden an.

Aber dass ich im Jenseits den Teufel auszahlen muss, damit er mich in Ruhe lässt, ist mir neu. Zum Glück besitz ich jetzt einen Packen von 16 Milliarden Teufelsgeld. Davon wollte ich eigentlich Twitter kaufen, aber jetzt muss ich wohl meine Seele damit retten.

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