Sie starben einst Seite an Seite

Ein kleiner Ort des Gedenkens, am Rand eines großen Waldes. Auf der anderen Seite der Straße ist ein Ruheforst für die jüngst verstorbenen Seelen.

Die Stelen zeigen Namen von jungen Männern aus Russland, Weißrussland und der Ukraine, die als sowjetische Kriegsgefangene nahe Salzgitter ermordet wurden – insgesamt 76 Opfer, ermordet von Deutschen zwschen 1939 und 1945.

An einem Morgen wie heute, im Jahr 2022, kann man nur erinnern und trauern. Und hoffen, dass europäische Politik in der Lage ist, den Krieg zu beenden, bevor neue Friedhöfe, Gedenkstätten und Gräberfelder entstehen.

Ein Radiosender spielte einen fetzigen Popsong „Another great day“ oder so ähnlich, ein anderer schaltete nach den in traurigem Ton vorgetragenen Nachrichten gleich wieder auf Alaaf und Helau.

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